Klingeltöne für’s iPhone

19 05 2010

Lang hat’s gedauert bis auch ich endlich beschlossen hab, ein iPhone zu kaufen und cool zu sein. Naja, ein tolles Spielzeug und stylisch, aber so manches überzeugt mich gar nicht. Zum Beispiel neue Klingeltöne. Bei jedem anderen Handy nimmt man einfach eines der mp3s die auf dem Handy sind und sagt: nimm das als Klingelton. Und schon ist das so. Nicht aber beim iPhone. Da ist das ganze leider viel umständlicher. Für die einfachste Variante braucht man ein iPhone, iTunes, und einen Mac mit Garage Band:

Garage Band und iTunes öffnen

in Garage Band auf iPhone Ringtine klicken und die Option Example Ringtone auswählen

neuen Song speichern

dann den gewünschten Song in eine neue Spur laden

die gewünschte Stelle im Song markieren und davor und danach schneiden

dann die gewünschte Stelle in eine neue Spur ziehen und alles andere löschen

dieses Stückchen jetzt als Ringtone speichern und über iTunes mit dem iPhone synchronisieren (der Schritt, für den ich iPhone, iPod, Mac und Steve Jobs hasse)

fertig :)

Eine Windows-Variante habe ich noch nicht getestet, aber ich habe gesehen, es ist noch ein Stückchen komplizierter.





Bamboo

14 05 2010

Nachdem ich immer wieder sehr detaillierte Sachen mit Photoshop mache oder mal schnell etwas mit Illustrator oder Corel zeichnen muss, habe ich schon lange mit einem Grafikpad geliebäugelt. Es ist halt einfach leichter und präziser als mit der Maus. Seit einer guten Woche besitze ich jetzt ein Wacom Bamboo Pen & Touch und ich bin total begeistert davon. Plug & Play, alles funktioniert problemlos mit der gesamten Adobe Creative Suite 4 und Corel X3. Auch die Gesten für blättern im Internet oder zoomen und drehen von Bildern, wie das von iPhone, iPad und der neuen Apple Mouse bekannt sind, funktionieren einwandfrei. Rundum eine tolle Sache. Nur bin ich trotzdem immer noch kein begabterer Zeichner ;)





Apple Magic Mouse für Windows

29 01 2010

Eigentlich bin ich ja PC-Nutzer. Im Labor jedoch habe ich einen Mac und seit 2 Wochen einen ganz neuen iMac mit Magic Mouse. Diese Mouse ist einfach genial und ich wollte sie nur zu gerne auch für meinen PC nutzen. Da bin ich auf folgenden Link gestossen:

http://de.engadget.com/2009/11/22/hack-des-tages-apple-magic-mouse-jetzt-auch-fur-windows/

und habe das natürlich gleich mal ausprobiert. Funktioniert problemlos mit meinem Sony Vaio und Windows Vista :)





Foto-Mosaic

16 12 2009

Weil’s einfach eine schöne Spielerei ist, hier der Link zu einem netten Tool für Foto-Mosaics:

http://www.chip.de/downloads/Foto-Mosaik-Edda_13012997.html





Fake Model Photography

16 12 2009
In letzter Zeit hat sich ein neuer Trend in der Fotografie gezeigt. Während Architekten normal versuchen so realistische Aufnahmen wie möglich von ihren Modellen zu machen versucht  Olivo Barbieri von der Stadt ein Photo zu machen, das aussieht wie ein Modell.

copyright Olivo Barbieri

Dabei fliegt er mit dem Helikopter über die Stadt und fotografiert mit einer speziellen Tilt-Shift-Linse. Für alle diejenigen, die sich weder Helikopter noch eine Tilt-Shift-Linse leisten können habe ich hier eine Anleitung, wie sich dieser Effekt mit Photoshop nachahmen lässt.

Schritt 1: Bild aussuchen und vorbereiten

Ein geeignetes Bild ist nicht so leicht zu finden. Es sollte von weiter oben fotografiert sein, zum Beispiel von einem Turm oder Hochhaus, um die für ein Modellfoto typische Perspektive zu bekommen. Zusätzlich sollte es wenige Schatten geben, da das Licht in einem Modell grundsätzlich direkt von oben kommt. Es empfiehlt sich, ein Foto im Raw-Format auszuwählen da sich damit die folgenden Schritte besser durchführen lassen. Ich benutze für die Vorbereitung des Bildes Corel Raw Shooter Essentials, aber auch Photoshop (für die älteren Versionen mit dem passenden Plugin) oder die von Canon mitgelieferte Software leisten gute Dienste.

Original

Zu Beginn sollten die Kontraste etwas erhöht werden, die Farben etwas ins künstliche gezogen werden und die Belichtung erhöht werden. So, dass das Bild schon einem Modell ähnlich wird. Das fertige Bild speichern und mit Photoshop öffnen.

 

Schritt 2: Gradienten Maske definieren

Als nächstes muss nun die Gradienten Maske gelegt werden:

„Q“ drücken

gradient tool auswählen

„D“ drücken um die Farben auf default schwarz/weiss zu setzen

dann die Farben vertauschen (bei CS4 Reverse anklicken)

dann den Gradienten so setzen wie gezeigt

 

Schritt 3:

Nun muss der Punkt gewählt werden, auf den fokussiert wird (normal eher in der Mitte des Bildes). Dazu auf diesen Punkt klicken, die Maustaste gedrückt halten und die Linie bis zum oberen Bildrand ziehen (nicht genau senkrecht sieht meist schöner aus). Anschliessend mit „Q“ den Quick Mode verlassen.

Schritt 4:

Jetzt muss mit der Unschärfe um den Fokuspunkt gespielt werden. Dies geht mit Filter -> Blur > Lens Blur¨

Am Besten ausprobieren, welche Einstellungen ideal sind.

Schritt 5:

Zum Schluss kann nun mit adjust curves und contrast dem Bild der letzte Schliff gegeben werden.

fertiges Fake Model





Blitze fotografieren

13 09 2009

Gewitter sind so eine Sache. Einerseits habe ich panische Angst davor, andererseits sehen die Blitze bei Nacht ja schon toll aus. Und die Bilder davon noch viel mehr.

Ich bin da demletzt auf ein Script für die Canon Ixus mit dem CHDK (was das ist und wie das geht hab ich vorher schon mal beschrieben) aufmerksam gemacht worden. Mit diesem Skript soll man angeblich ohne Stativ und ohne das typische Rauschen bei langer Belichtungszeit Blitze fotografieren können.

Also habe ich mir ein Script dazu (Lightening.BAS) runtergeladen, und ausprobiert. Wie das geau geht steht hier beschrieben: http://chdk.wikia.com/wiki/Samples:_Lightning_photography. Nicht ganz einfach zu Beginn, aber mit etwas rumprobieren mit den Parametern funktioniert es einwandfrei. Mein Foto löst nun immer dann aus, wenn es blitzt :)

 IMG_1468





CHDK und das RAW-Format

8 08 2009

Mit meiner Canon EOS fotografiere ich mittlerweile fast ausschliesslich im RAW-Format, weil man danach einfach die besten Möglichkeiten hat, hier und da noch ein paar Sachen zu verändern. Sei es ein nachträglicher Weissabgleich oder eine künstliche Belichtungsreihe für einen HDR-Cheat. Und man hat selbst Einfluss darauf, wie das JPG am Ende aussieht. 

Das Öffnen und die Bearbeitung danach ist mit Photoshop und dem passenden Plugin (ab CS3 wird das RAW-Format der Canon Eos 20D automatisch erkannt) kein Problem.

Dank dem CHDK kann ich nun auch mit meiner Canon Ixus 80 IS Bilder im RAW-Format aufnehmen. Doch RAW ist nicht gleich RAW. Jede Kamera speichert ihre RAW-Dateien anders, trotz gleicher Dateiendungen sind die Formate von Kamera zu Kamera unterschiedlich. Bei Adobe kommen immer neue Updates für die Plugins, jedoch werden die Formate, die mit dem CHDK generiert werden, nicht von den Entwicklern unterstützt. Im Gegensatz zu RAW Therapee.  Hier können diese Dateien geöffnen und bearbeitet werden. Der Output ist dann in JPEG, TIFF oder PNG und die Bearbeitungsmöglichkeiten sind umfangreich, das Program sehr intuitiv. 

Wer unbedingt mit Photoshop arbeiten möchte, dem rate ich, die Bilder in DNG, aufzunehmen. Das wird von Photoshop unterstützt. Notfalls muss man den DNG-Converter runterladen und installieren. Laut dem CHDK-Forum gibt es eine Möglichkeit .cr2 in .dng umzuwandeln. Hierzu ist ein spezielles Programm notwendig, DNG2PS2. Jedoch ist der Link dazu auf dem Forum nicht mehr aktuell.

 





Cool :)

3 07 2009





Einrichtungsplaner

21 06 2009

Heut ist so ein richtiger „Eigentlich-Tag“. Eigentlich sollte ich lernen. Eigentlich sollte ich auch mal was essen. Eigentlich sollte ich jetzt nicht vor meinem Laptop sitzen. Und eigentlich hätte ich gestern lieber meinen Mund gehalten. Wie so oft.

Eigentlich wär’s schön, wenn man, bevor man in eine neue Wohnung zieht, mal schaun kann, ob Moppe, Malm, Bennö und Billy auch Platz haben. Da gibt es dann bei IKEA so schöne Einrichtungsplaner für Küche, Schlafzimmer und Büro zum runterladen, aber man kann leider eben immer nur ein Zimmer einrichten und nicht die ganze Wohnung. Und man kann leider auch nicht alle Zimmerformen eingeben. Also hab ich mal im Internet etwas weitergesucht und verschiedene Planer getestet. Ganz nett, aber die Möbelauswahl bei den Gratisversionen ist halt nicht das, was ich an Möbeln habe. Dann ist mir aufgefallen, dass Furnish von BoConcept genau das Programm ist, das IKEA für seine Planer benutzt. Bingo. Wohnzimmer mit Furnish gemalt, gespeichert und dann mit dem IKEA-Planer geöffnet und mit Billy, Bennö, Ingvar und Co. möbliert. Ach was für eine schöne Spielerei.Vielleicht kann man auch die Möbel einfach in Furnish importieren?

Aber eigentlich sollte ich ja lernen und nicht die Wohnung einrichten…





Photoshop-Spielereien

3 06 2009

HDR-“cheat“

Wie ich bereits weiter unten schon beschrieben habe, kann man also auch mit Kameras, die eigentlich keine Belichtungsreihe zulassen, eine Belichtungsreihe fotografieren. Naja, unter optimalen Lichtverhältnissen klappt das auch ganz gut, ansonsten mehr schlecht als recht. Auch ist es schwierig die Belichtung für das Ausgangsbild zu bestimmen und daher wird oft die gesamte Reihe zu dunkel oder zu hell. Dazu kommt, dass diese Option nicht immer funktioniert, außer man geht ganz genau Schritt für Schritt die Anleitung durch. Und ja keinen Schritt auslassen. Vielleicht bin ich auch einfach zu dumm dafür.

Trotzdem: Es geht halt nichts über meine Spiegelreflexkamera :)

Trotz allem kann man auch anders ganz schöne HDR-Effekte mit Photoshop hinbekommen. Ausgangsmaterial ist ein gut ausgeleuchtetes Bild mit niedrigem ISO und in bester Qualität (L oder RAW) aufgenommen.

Das ganze in Photoshop öffnen und dann über das Menü Image Adjustment die Exposure auswählen. Dort die Belichtung so einstellen, dass das 1. Bild überbelichtet ist, das 2. unterbelichtet. Es empfielt sich dabei, die Belichtung so zu wählen, dass bestimmte Details hervorgehoben werden, das heißt, auf dem hellen Bild Sachen, die man bei der normalen Belichtung nicht gut sieht und bei der dunklen Belichtung dann die Kontraste hervorheben. Am besten etwas rumprobieren.

Alle Bilder werden dann als tiff oder jpg gespeichert und mit Photomatix dann das HDR generiert. Noch etwas an den Einstellungen feilen, Tone mapping und fertig ist das HDR aus nur einem Bild.

Hier ein kleines Beispiel (hell – dunkel – Ausgangsbild – fertiges HDR):








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